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Gemeinde mit Weitsicht
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Finanzplanung mit Weitsicht


Für den Gemeinderat ist das Gleichgewicht des Finanzhaushaltes ein erklärtes Ziel.

Die Erfolgsrechnung 2020 erreicht die "schwarze Null" trotz der Covid-19 Pandemie. Es muss angenommen werden, dass sich weitere Auswirkungen in den Folgejahren zeigen werden. Für das Budget 2021 orientiert man sich optimistischer Weise an den Zahlen eines Durchschnittsjahres, muss aber an den neuralgischen Punkten Korrekturen vornehmen. So dürften die Steuern früherer Jahre (Steuerjahr 2020) moderater ausfallen und zudem ein geringerer Ressourcenausgleich resultierten.

Für die Jahre 2022 bis 2025 sind die Parameter 2021 der Aufwände fortgeführt worden, auffällig sind jedoch die Zunahmen im Sachaufwand über die gesamte Rechnung im 2022. Hier wird ab 2023 eine Korrektur erfolgen müssen. Die ambitionierten Investitionsprojekte lassen die Abschreibungen von knapp CHF 1,7 Mio. auf über CHF 2,3 Mio. ansteigen. Über die Planungsdauer wird mit einer langsamen Erholung der Steuererträge gerechnet. Zusammen mit den Kantonsbeiträge für das Strassennetz werden ab 2023 positive Abschlüsse angestrebt. Der Steuerfuss verbleibt für die gesamte Planungszeit auf 107%.

Für das Jahr 2021 sind im Budget CHF 4,5 Mio. für Projekte im Verwaltungsvermögen eingestellt gewesen. Weil sich einige Projekte auf später verschieben, dürften nicht alle Gelder abfliessen. Dementsprechend stehen in den kommenden Jahren viele Investitionsprojekte an. Im Investitionsprogramm 2022 – 2025 werden diese für stattliche CHF 26,7 Mio. aufgelistet. Die Vielzahl an Projekten wird eine Priorisierung notwendig machen und eine Überarbeitung des Finanzplans nach sich ziehen, welche aufgrund des Ablieferungstermins 2021 nicht mehr möglich war. 

Aufgrund der vergangenen positiven Rechnungsabschlüsse wurde der Steuerfuss per 2020 auf 107% gesenkt. Von weiteren Senkungen sah der Gemeinderat ab, um Reserven für die geplanten Investitionen bilden zu können. Die hohen Investitionen lassen sich in der Planungsperiode nicht durch den Cash-Flow decken. Trotzdem wird am Steuerfuss von 107% festgehalten. Dies zum einen, um der Bevölkerung Konstanz zu vermitteln, zum anderen erscheint es verfrüht, bereits Korrekturen am Steuerfuss anzubringen, haben sich die Auswirkungen der Pandemiejahre 2020/2021 noch nicht im erwarteten Ausmass in den Büchern niedergeschlagen.

Grundsätzlich verschlechtern sich die Kennzahlen, namentlich das Nettovermögen sinkt durch die Investitionsausgaben und muss im Auge behalten werden. Dass die Selbstfinanzierung unter der Norm liegt, lässt sich ebenfalls als logische Folge der hohen Investitionen erklären. Rein rechnerisch müssten bis 2025 weitere CHF 15 Mio. an Fremdmitteln aufgenommen werden. Eine solche Neuverschuldung liegt jedoch nicht in der Absicht des Gemeinderates. Vor jeder Mittelaufnahme müssen die Fragen der Dringlichkeit und zeitlichen Durchführbarkeit der Projekte beantwortet und gegebenenfalls die Finanzplanung angepasst werden. 

 
2021_Finanzplan_2022-2025.pdf (22724.6 kB)