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08.03.2021 10:41:36


Für die Umwelt – gegen Corona

Wer im Winter effizient lüftet, spart Energie. Mit Corona sind wir diesen Winter angehalten, Büros und Wohnungen häufiger als bisher mit frischer Luft zu versorgen. Also Heizung hochfahren und Kippfenster dauerhaft öffnen? Nicht unbedingt.

Heizungen fressen ganz schön viel Energie. Zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs von Schweizer Haushalten gehen auf ihr Konto. Das geht auch ganz schön ins Geld! Kluge Köpfe wissen, wie sie den Verbrauch in Grenzen halten: Die Raumtemperatur auf maximal 21 Grad einstellen, zwei- bis dreimal täglich für ein paar Minuten alle Fenster öffnen, fertig.

Wer seine Zeit aktuell lieber allein zuhause verbringt, kann entspannt so weitermachen wie bisher. Für alle anderen macht es Corona komplizierter. Halten sich mehrere Personen über längere Zeit im gleichen Raum auf, steigt das Risiko, sich mit dem Virus anzustecken. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) kann «gründliches und regelmässiges Lüften» das Ansteckungsrisiko reduzieren. Aber was heisst das genau? Und muss die Umwelt deshalb zurückstecken? Stosslüften ist auch weiterhin angesagt: Alle Fenster gleichzeitig öffnen und während fünf bis zehn Minuten für viel frische Luft sorgen. Das hält eine mögliche Viruskonzentration im Raum tief und stärkt erst noch den Sauerstoffgehalt.

Das BAG empfiehlt, Räume mindestens alle zwei Stunden für fünf bis zehn Minuten durchzulüften. Wer die Heizkörper während des Lüftens kurz zurück- oder sogar abdreht, verhindert, dass die Heizung vergebens auf Hochtouren läuft, um die sinkenden Temperaturen während des Lüftens zu kompensieren. Die Räume erwärmen sich automatisch wieder, wenn die Radiatoren nach dem Schliessen der Fenster wieder auf Normalbetrieb zurückgedreht werden. Übrigens: Dauerhaft geöffnete Kippfenster sind keine Alternative. Sie sorgen kaum für Luftaustausch, sondern kühlen primär die Wände – und damit auf Dauer die ganze Wohnung.



 

Datum der Neuigkeit 23. Dez. 2020
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